Der Süden der ecuadorianischen Küste ist sehr
reich an ökologischen Schutzgebieten mit Mangrovensümpfen
und hat ein sehr warmes Klima, genauso wie die nördliche
Küste. Ausserdem findet man hier das luxusreichste
internationale Resort von Ecuador, die Stadt Salinas mit
ihren wunderschönen Stränden, grossen Gebäuden
und Hotels, Unterhaltungszentren etc. Die südliche
Küste wird aus den Provinzen Los Rios, Guayas und
El Oro gebildet.
Wichtige Städte
Guayaquil
Liegt auf der westlichen Seite von Ecuador, auf der rechten
Seite des Flusses Guayas. Sie hat den wichtigsten Hafen
des Landes und ist die wirtschaftliche Hauptstadt Ecuadors.
Unter ihren Hauptattraktionen befindet sich der traditionelle
Stadtteil Las Peñas, am Fusse des Hügels Santa
Ana gelegen. Die metropolitanische Kathedrale, der Seminario
Park wo Leguane sich ruhig ausruhen oder durch den Park
spazieren, das Centro Civico mit seinem modernen Konzertsaal,
der Hauptfriedhof mit Skulpturen aus italienischem Marmor,
der Turm mit der Uhr und vor allem die neue Uferpromenade
der Malecon 2000, ein gigantisches Werk mit Kaufhäusern,
Gallerien, Restaurants, Museen, Kinos, etc. und einem
schönen Blick auf den Fluss.
Babahoyo
Die Hauptstadt der Provinz Los Rios ist von den Flüssen
San Pablo und Caracol umgeben die später den Fluss
Babahoyo formen, welcher danach in den Guayas mündet.
Um die reiche Landwirtschaft und Viehzucht der Region
zu beobachten und zu geniessen sollte man eine Fahrt auf
dem Fluss Babahoyo machen. Das meisterstaunlichste für
seine Besucher ist der Anblick seiner schwimmenden Häuser.
Auf der rechten Seite findet man das Haus von Olmedo wo
der Schriftsteller die bekannten Verse der Heldengeschichten
„Canto a Bolivar“ schrieb. Andere Attraktionen
sind der Park 24 de Mayo der von schönen Gärten
umgeben ist, sowie die Fassade der Kathedrale die ein
riesiges Wandbild aus Mosaiken der Jungfrau Maria hat.
Auf der anderen Seite findet man Vinces, auch bekannt
als „kleines Paris“. Es charakterisiert sich
durch seine antiken Gebäude aus Holz die den reichen
Kakaoplantagenbesitzern vor langer Zeit gehörten.
Auch gibt es einen kleinen Eifelturm dort.
Zaruma
Zaruma ist eine der antikesten Städte Ecuadors, gegründet
unter dem Namen Villa Real de Minas del Cerro Rico von
San Antonio von Zaruma. Sie ist Kanditatin für ein
künftiges kulturelles Erbe der Menschheit wegen ihrer
kolonialen Architektur.
Die Gebäude von Zaruma umfassen eine Reichheit an
dekorativen Elementen und eine taktvolle Auswahl von traditionellen
Materialien und Techniken. Die Fassaden sind mit Holz
verziert, wie zum Beispiel Säulenvorbaue, Balkone
mit Geländer. Einer der meistbegehrtesten Produkte
ist der Kaffee der in einem stabilen Frühlingsklima
bei etwa 17 C hergestellt wird. Jedoch berühmt ist
die Stadt wegen der vielen Goldminen geworden. Nur sieben
Kilometer von Zaruma und 80 km von Machala befindet sich
der Ort Portovelo mit den traditionell ältesten Bergwerken
des Landes. Auch hier gibt es Gebäude mit Holzverzierungen
aus den Anfängen des vorigen Jahrhunderts.
