Lage und Geschichte
Die Galapagos Inseln sind eine Gruppe von 13 grösseren
Inseln. Sie wurden durch verschiedene und kontinuierliche
vulkanische Prozesse gebildet. Nur 7 von ihnen sind grösser
als 100 km2. Sie befinden sich im Pazifischen Ozean, 90º
westlich des Greenwichmeridian auf der Äquatorlinie.
Die nahegelegensten Landpunkte sind Ecuador (1000 km östlich)
und Costa Rica (1100 km nordöstlich).
Die Inseln liegen auf einer Gesamtmeeresfläche von
7.882 km, überwiegend durch die Insel Isabela abgedeckt,
welche zwölftgrösste Insel im südlichen
Pazifik ist. Nach Isabela gibt es 13 grössere Inseln,
6 kleinere und kleine Inselchen die sich in auf eine Fläche
von 50.000 km2 in der Umgebung des Komplexes verteilen.
Der höchste Punkt ist der Vulkan Wolf (1.707 m) der
sich auf Isabela befindet.
Es gibt eine Vielzahl von Versionen wer der erste war
der die Inseln entdeckt hat. 1947 fand Thor Heyerdahl
Bruchstücke vorkolumbinischer Keramik was eine frühere
Entdeckung der Inseln als die Entdeckung durch die westliche
Gemeinschaft durch Tomás Berlanga bestätigt.
Die Galapagos Inseln wurden offiziel als Abendland durch
Zufall von Tomás Berlanga, Erzbischof von Panama,
im Jahre 1535 entdeckt, als er Schiffbruch erlitt während
er auf dem Pazifischen Ozean zwischen Panama und Peru
unterwegs war. Tomás de Berlanga berichtete die
Entdeckung an König Carlos V von Spanien. Dabei gab
er an eine riesige Schildkröte (tortuga / Galapagos)
gesehen zu haben. Daher stammt auch noch der Name der
Inseln. Dies war der erste Bericht in der Geschichte der
Inseln.
Der Irländer Patrick Watkins war der erste dokumentierte
Einwohner der Inseln. Man sagt dass er nach einem Streit
mit seinem Kapitän auf der Insel Floreana zurückgelassen
und seinem Glück überlassen wurde. Der Irländer
verhandelte mit den Schiffen, bot ihnen Wasser an und
versorgte sie mit Lebensmitteln. Wegen seinem Schiffbruch
wollte ihn keiner an Bord aufnehmen und nach 2 Jahren
raubte er ein Schiff um nach Guayaquil zu gelangen. Dort
wurde ihm jedoch klar dass er auf Galapagos leben müsste.
Man sagt das man das letzte Mal von ihm gehört hat
als er in Peru verhaftet wurde weil er ein Schiff stehlen
wollte um nach Galapagos zurückzukehren.
Die ersten rechtlichen Karten wurden Ende des XVII Jahrhunderts
gemacht und die Forschungen und wissenschaftlichen Untersuchungen
hat man nicht vor Anfang des XVIII Jahrhunderts unternommen.
1835 kam Charles Darwin zu den Inseln wo er seine Forschungen
und gültigen Beweise zur Unterstützung seiner
Evolutionstheorie über die Arten festigen konnte.
Ecuador hat die Inseln im Jahre 1832 offiziel als sein
Territorium erklärt. Im Jahre 1934 wurden die Galapagos
Inseln als Tierheiligtum und 1959 wurden 95 % des Archipel
als Nationalpark erklärt und unter Schutz gestellt.
Hier begann der organisierte Tourismus. Am Anfang besuchten
tausend Touristen Galapagos, jetzt sind es mehr als 50.000
jedes Jahr.
Der Archipel wurde als Natürliche Erbschaft der
Menschheit im Jahre 1978 erklärt, dies wegen seiner
Vielfalt an endemischen Arten. Und erst kürzlich,
im Jahre 2001 wurde sein Meeresschutzgebiet ebenfalls
als Erbschaft der Menschheit von der UNESCO erklärt.
Die Inseln werden als ein „lebendes Museum“
bezeichnet. Sie befinden sich in der Mitte von drei Meeresströmungen
was eine grosse Vielfalt von Fischen und Wassertieren
in ihren Gewässern bewirkt. Ihre ständigen geologischen
und vulkanischen Veränderungen lassen an den Formationsprozess
der Inseln glauben. Dies zusammen mit ihrem charakteristischen
Klima haben zu neuen Arten geführt wie den Landleguan,
die Galapagos Riesenschildkröte und anderen auf die
wir später eingehen werden.
