Die Agrikultur, die Viehzucht und die Abholzung, zusammen
mit den industriellen Prozessen und der schlechten Handhabung
der giftigen Abfälle haben die biologische Reichheit
des Landes in bemerkenswerter Weise reduziert.
Dank des Umweltbewusstseins über den möglichen
Verlust dieser natürlichen Ökosysteme hat Ecuador
ein öffentliches und privates System wie Nationalpark
und ökologische Naturschutzgebiete gegründet.
Sie werden alle vom INEFAN reguliert. Diese wichtigsten
Naturschutzgebiete sind Inseln der Natur voller nicht
in Wert messbaren Schätzen für die gesamte Menschheit
und nicht nur für Ecuador.
Die Nationalparks befinden sich in den folgenden Ökosystemen:
Nordwestlicher tropischer Regenwald, tropischer trockener
Wald, tropischer amazonischer Regenwald, Nebelwald, Mangrovensumpf,
interandinische Täler, Paramo (Ödland) und Galapagos.
Flora in Ecuador
Die Flora des nordwestlichen tropischen Regenwaldes ist
voller grosser Bäume mit Höhen zwischen 20 und
30 Metern. Die Bäume dieses Ökosystems sind:
Lorbeer, Palme, Pambil, Tangare, Sandelbaum, Steinnuss
(Tagua), und anderen. Unter anderem gibt es in grossen
Mengen Epifitas, Bromelien, Farn, Moos und Orchideen.
Die Flora des tropischen trockenen Waldes charakterisiert
sich durch die grossen Büsche von 8 Metern Höhe
wie die „algarrobos“ und die Kakteen. Es gibt
auch grosse Bäume die jedoch leider wegen ihrer Holzqualität
sehr gefragt sind wie zum Beispiel der Ceibo, Balsa, Palo
Santo, Lorbeer und der Guayacan.
Der tropische amazonische Regenwald charakterisiert sich
durch eine sehr reichhaltige Vegetation mit Bäumen
die grösser als 30 Metern sind, ausserdem findet
man Buschpalmen und Spezien wie Achiote, Aguacatillo,
Chontaduro, Tangarama, Wildtraube, Vanille, Guayusa, Morete,
Chuncho, Sangre de drago, Kakao, Balsam, und viele Lilianen
und Epifitas.
Die Flora der Mangrovensümpfe ist nicht so vielfältig
wie in den anderen Ökosystemen, da diese nur aus
den verschiedenen Mangrovenspezien bestehen.
Der Nebelwald befindet sich im Tropengebiet Ecuadors.
Die Vegetation charakterisiert sich durch Bäume die
zwischen 9 und 25 Metern Höhe erreichen. Die meistbekannten
Pflanzen dieses Waldes sind die Guandera, Quishuar und
der Aguacatillo. Andere Spezien dieses Waldes sind die
Orchideen, Bärlapp, Flechten, Farn, Leberblume, Moos,
Bromelien und anderen.
In den interandinen Tälern wurde die Originalvegetation
leider durch den Anbau und die Verstädterung verändert,
da diese Zonen sehr bewohnt sind. Die Vegetation charakterisiert
sich durch Algarrobos, Podocarpus, Epifitas, schwarzer
Cabuyo, Guarango, Hoja blanca (Weisses Blatt) und Chamano.
Der Paramo hat Sträucher, krautartige Vegetation
und holzartige Büsche, frailejones, almohadillas,
chuquiraguas, Rosmarin und Baldrian.
In Galapagos gibt es Akazien, Kakteen, Corton, Mangroven,
Monte Salado, Algarrobos, Farn, Flechten, Epifitas, Matasarno,
Escalesias, Moos, Muyuyo, Katzennägel (Uña
de gato), und Büsche in den höheren Lagen.
