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Nördliches Hochland von Ecuador
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Ökologisches Schutzgebiet
El Angel
Inmitten des Paramo wo die farbenfreudigen Frailejones
(Pflanzen des Paramo) hervorstechen mit ihrer Form und
Grösse, befindet sich das Schutzgebiet El Ángel.
Seine Böden halten eine grosse Wassermenge, so dass
man es nicht umsonst als einen wahren „Schwamm“
bezeichnet, der diese lebenswichtige Flüssigkeit
an die ganze Provinz von Carchi abgibt.
Es ist ein Ort mit vielen Ursprungsquellen und deren Flüsse
ihre Wasser in den wichtigen Becken der Flüsse Mira
und El Angel deponieren. Nicht umsonst bezeichnet man
sie als die feuchtesten Paramos von Ecuador. Lagunen zum
fischen, Wanderungen und Camping sind die hauptsächlichen
Aktivitäten. Seine biologische Wichtigkeit als Überrest
der ecuadorianischen Paramos hat die Einführung zerstörischer
Aktivitäten wie die Viehzucht und Landwirtschaft
weitgehend verhindert.
Reservat von Maquipucuna
Dieses schöne private Schutzgebiet besteht aus 4.500
Hektar Nebelwald im andinischen Korridor, umgeben von
14.000 Hektar geschütztem Wald. 80 % Maquipucunas
bestehen aus jungfräulichem Nebelwald.
Er bedeckt vier verschiedene Lebenszonen von 1.200 bis
2.800 m und beherbert eine unglaubliche Vielfalt an Flora
und Fauna. Archäologische Studien legen dar dass
das Gebiet von Maquipucuna die Heimat von Vor Inkastämmen,
bekannt als die Yumbos, war. Bis zum heutigen Tage kann
man Keramiken, Friedhöfe und andere Spuren in der
Umgebung finden.
Zur Zeit sind die Einwohner dieses Gebietes Landwirte
die sich der Viehzucht und der Produktion dieser Produkte
widmen und die mit der Stiftung Maquipucuna in einigen
Projekten zur unterstützenden Entwicklung arbeiten.

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