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Nationalparks und Schutzgebiete in Ecuador

 

Nationalpark Yasuní

Mit 668.000 Hektar ist dieser Nationalpark in der Provinz Orellana im Osten Ecuador der grösste des Festlandes. Er hat die grösste Artenvielfalt Ecuadors, was diesen Park zu einen der wichtigsten von Ecuador macht.
Dieser Ort hat keine grösseren Höhenunterschiede, er hat jedoch mehrere Ökosysteme dank der Flüsse die bestimmte Teile des Parks überschwemmen und mehrere Stauseen, Sümpfe und Lagunen bilden. Unter den vielen Meeresarten sind der Süsswasserdelphin und die Seekühe zu erwähnen. Beide sind sehr gefährdete Arten. Im tiefen Land leben Indiogemeinschaften wie die Huaoranis und Quichuas und Tiere wie der Jaguar, Nabelschweine, Tapire, Rotwild, Affen, etc.

Der Park wurde von der UNESCO als Weltschutzgebiet der Biosphere erklärt. Der Nationalpark Yasuni besteht aus tausender kleiner Hügel die sich durch verschiedene Flüsse im Laufe der Zeit geformt haben. Das Ökosystem dieses Parks ist eines derjenigen mit der meisten Biovielfalt des Planeten und hat ausserdem eines der komplexesten biologischen Systeme wie auch andere des amazonischen Regenwaldes. Der Park ist regelrecht ein biologisches und touristisches Laboratorium das den Indiogemeinschaften die in dieser Region leben, hilft.

Ökologisches Schutzgebiet Cayambe - Coca

Das ökologische Schutzgebiet befindet sich in den Provinzen Imbabura, Pichincha, Napo und Sucumbios und hat eine Ausdehnung von 403.103 Hektar. Im Schutzgebiet gibt es wichtige Vulkane wie den Cayambe, Saraurco, Puntas und Reventador von denen der Reventador der einzige aktive Vulkan ist.

Die Flüsse der Zone haben ihren Ursprung hauptsächlich von den Gletschern des Cayambe, Antisana und Saraurco. Es gibt ungefähr achtzig Lagunen in der Zone von denen die wichtigsten sind: Papallacta, Puruhanta und Sarahurco.
Der Höhenunterschied liegt zwischen 700 und 5.700 m. Nach den letzten wissenschaftlichen Studien hat es die höchste Biovielfalt unter den Schutzgebieten Ecuadors. Im Schutzgebiet leben die Indiogemeinschaften Cofán und Oyacachis.

Im Schutzgebiet gibt es 900 Vogelspezien, 110 Amphibiespezien, 140 Reptilienarten und 200 Säugetierarten. Unter den Floraspezien finden wir Orchideen, Balsam, Mahagoni, Zeder, Guayacan, Maulbeerbaum, Polyepis, Arrayan, Pumamaqui, Erle, Lorbeer, Rosmarin und unter den medizinischen Pflanzen gibt es sangre de drago (Drachenblut), uña de gato (Katzennagel), Ayahuasca, Chuquiragua, Urcorosa, Cerote, Baldrian und anderen.


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Updated
01/01/05
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