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Nationalparks und Schutzgebiete in Ecuador

 

Nationalpark Podocarpus

Er befindet sich in den Provinzen Loja und Zamora Chinchipe und hat eine Ausdehnung von 146.280 Hektar. Dieser Park hat zwei Ökosysteme, eines in den unteren Gebieten und das andere in den Höhenlagen des Parks. Die hohe Zone bewegt sich zwischen 1.000 und 3.600 m Höhe.

Der Park hat seinen Namen von dem Podocarpusbaum der gewöhnlich Rosmarin genannt wird und der neben dem Zeder in diesem Sektor reichlich vorkommt. Die Biovielfalt ist ein anderer Vorteil von Podocarpus. Man kann mehr als 3.000 Spezien finden und unter ihnen sind bislang nur 360 als Orchideen identifiziert worden. Eine andere interessante Spezie, insbesondere aus medizinischer Sicht ist der Krotonbaum, Chinchona succiruba, der einzigen Chininquelle der Erde, einer Droge die die Malaria hemmt.

Die Beobachtung von Vögeln ist ein weiterer Genuss in Podocarpus. Mehr als 600 Vogelarten, einschliesslich der 60 Kolibriarten, Tulkane, Felsenhahn (gallos de la peña) und eine Myriade von Papageien kann man hier finden.
Jedoch stellt das vielleicht wichtigste Merkmal sein Lagunensystem, die Lagunen von Compadre dar. Sie werden durch mehr als 12 Seen des Paramos die sich innerhalb des Parks befinden gebildet. Die Quellwasser kleiner Bäch verbinden die Lagunen. Diese beeindruckende Kette von Wasser ist der Geburtsort der meisten Flüsse die die südlichen Anden von Ecuador durchqueren.

Nationalpark Sangay

Er teilt sich in drei Provinzen: Tungurahua, Chimborazo und Morona Santiago. Er dehnt sich auf 271.925 Hektar aus welche sich in zwei Zonen aufteilen, die tiefere von 900 bis 1.500 m und die höhere ab 1.500 m bis zu einer Höhe von 5.230 m.

Der Park hat den Namen von dem hauptsächlichen Vulkan dieser Gegend, dem Vulkan Sangay. Er bietet ein herrlich anzuschauendes Bild und ist konstanterweise aktiv. Im Park können wir Kondore, wilde Ratten, Dantas, Affen, Spitzmäuse, Bären, Nabelschweine und Rotwild.

Dieser Park wurde 1983 von der UNESCO als Natürliche Erbschaft der Menschheit erklärt. Im Krater des Vulkans Altar findet man die gelbe Lagune die von einer besonderen Schönheit ist. Seine zwei aktiven Vulkane verändern den Park ständig. Der Tungurahua befindet sich in einem konstanten Ausbruchsprozess jedoch auf niedrigem Nivel was es erlaubt das Wunder der Naturgewalten gleichzeitig mit Angst und Bewunderung zu beobachten.

Nationalpark Sumaco-Napo Galeras

Dieser Park befindet sich in den Provinzen Napo und Orellana und hat eine Ausdehnung von 205.249 Hektar, inmitten des ecuadorianischen Regenwaldes gelegen. Jedoch befindet sich dieser Park wegen seiner estrategischen geografischen Lage in Gefahr. Kolonisierung und Erdölfirmen drohen das natürliche Gleichgewicht des Parks zu zerstören. Dieser Park wurde von der UNESCO als Schutzgebiet der Weltbiosphäre ernannt.

In dieser Zone finden wir riesige Gürteltiere, Jaguare, Bären, Faultiere, Nabelschweine, kleine Tigerart und Rotwild. Da es ein Park mit verschiedenen Höhenlagen ist, war der Zugang bislang schwierig und deshalb ist die Natur noch fast intakt.

Der Vulkan Sumaco und die Region Napo-Galeras konstruiren ein Netz von Flüssen und Quellen welches sehr wichtig für die Artenentwicklung des Parks und des gesamten amazonischen Regenwaldes ist.


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01/01/05
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