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Klima in Ecuador
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Um die Anzahl der verschiedenen Klimas in Ecuador zu verstehen,
muss man die Höhe jedes Sektors des Landes berücksichtigen.
Das Klima ist hier kaum von den Jahreszeiten abhängig,
sondern vielmehr von der Höhenlage. Und weil es sich
im Zentrum der Erde befindet gibt es hier keine vier Jahreszeiten.
Weil das Land durch die Gebirgskette der Anden durchquert
wird, ist hier das Klima ganz anders als an den angrenzenden
tropischen Gebieten.
In den verschiedenen Regionen Ecuadors sind die Klima
angenehm und ohne drastischen Veränderungen das ganze
Jahr über. Deshalb ist Ecuador ein touristisches
Ziel das ganze Jahr über.
Klimatische Zonen in Ecuador
In Ecuador unterscheidet man neun Klimaarten: ein trockenes,
drei tropische (feucht, Monsun- und Savannenhaft), drei
mesothermische (feucht, halbfeucht und trocken) und den
Paramo. Das neunte Klima ist das der Galapagosinseln.
Ausserdem bestimmen der Breitengrad und die ozeanischen
Strömungen das Klima in Ecuador. Zwei Luftströmungen
durchqueren Ecuador wegen seines Breitengrades, eine kalte
und trockene aus den zwei Hemispheren kommende, die man
vor allem im Hochland spürt und die von Mai bis Oktober
anhält, sowie eine feuchte und warme die aus den
tropischen Zonen kommt und von November bis April dauert.
Diese zwei Strömungen lösen in der Küste
eine regenreiche Zeit aus, die sich im März verstärkt.
Im Hochland wird von März bis Juni eine regenreichere
und von Oktober bis Dezember eine andere regenreiche Zeit
ausgelöst. Im Amazonasgebiet lösen sie eine
einzige Regenzeit aus, die sich über das ganze Jahr
erstreckt. Das Andenrelief provoziert klimatische Veränderungen
im Hochland, wo sich die Kälte pro 1000 m um –
4.7 C verstärkt.
Es gibt zwei gegensätzliche Meeresströmungen
die ebenfalls auf das Klima in Ecuador seinen Einfluss
haben. Von Dezember bis Mai die warme Strömung des
El Niño, der vom Norden kommt und sich im Pazifischen
Ozean präsentiert und den Rest des Jahres vom Süden
kommend die kalte Humboldtströmung. Wenn eine dieser
Strömungen stärker ist oder länger anhält
gibt es Unterschiede bei den Niederschlägen. Wenn
die Strömung El Niño stärker als die
Humboldtströmung ist, sind die Niederschläge
auf dem Festland grösser und es kommt zu Überschwemmungen.
Wenn dagegen die Humboldtströmung stärker ist,
reduzieren sich die Niederschlagsmengen und es kommt zu
Trockenzeiten.

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