Die Geschichte Ecuadors ist vielfältig und interessant,
wegen seiner grossen Veränderungen die die Region
in den letzten 500 Jahren erlitten hat. In früher
Zeit war Ecuador in verschiedene Indiovölker unterteilt
die der südlichen Inkainvasion erlagen. Die Inkas
triumphierten und dominierten das ecuadorianische Gebiet
für ungefähr 50 Jahre bis die Spanier unter
der Führung von Francisco Pizarro den erfolgreichen
Inka Atahualpa versklavten und mit seinem Imperium beendeten.
Am 24. Mai, 1822, also etwa 200 Jahre oder mehr nach der
spanischen Besetzung wird die Unabhängigkeit Ecuadors
ausgerufen. Im Jahre 1942 hat Ecuador einen Krieg gegen
Peru verloren und dadurch einen grossen Teil seines Landesgebietes,
insbesondere entlang der Amazonaslinie. In der Dekade
der 90 hat man nach einem zweiten Krieg mit Peru den Friedensvertrag
unterzeichnet. 1999 fiel das Land in die schwerste Wirtschaftskrise
seiner Geschichte aus der die spätere Dorareinführung
im Jahre 2000 hervorging um die hohe Inflationsrate zu
bremsen. Jetzt mit einem wirtschaftlichen Aufschwung dank
der günstigen Konjunktur im Erdöl und anderen
wirtschaftlichen Anpassungen, versucht Ecudor sich der
globalisierten Welt und seinen Märkten zu öffnen.
Vor-Inka und Inkazeit
Die ersten Signale von einheimischen Gemeinschaften auf
ecuadorianischem Gebiet gehen 16.000 bis 18.000 Jahre
zurück. Viele einheimischen Gemeinschaften bevölkerten
Ecuador in der Vor-Inkazeit, die hervorhebensten waren
die Valdivia, Choerrera, Machalilla, Cotocollao, Carchi
und Otavalo. Einige dieser Gemeinschaften vereinigten
sich um vielfältigere Gemeinschaften zu bilden wie
zum Beispiel die Huancavilca, Puruha, Caranqui, Otavalo,
Pastos, Napo und andere.
Diese besser organisierten Gemeinschaften vereinigten
sich in der Konförderation Nord-Anden und bekämpften
die peruanische Inkainvasion. Der Inka Tupac Yupanqui
begann die Eroberung vom Norden aus und sein Sohn Huayna
Capac setzte diese fort. Huayna Capac gelang es den Widerstand
zu zerstören und dehnte das Inkareich bis nach Quito
aus. Huyana Cupac starb in der gerade eroberten Stadt
Quito. Seine zwei Söhne, Atahualpa, geboren in Quito
und Huascar, geboren in Cuzco teilten das Imperium in
zwei. Der Norden, der jetzt Ecuador ist, wurde von Atahualpa
regiert und der Süden, was heute Peru ist, von Huascar.
Atahualpa siegte im Jahre 1531 nach vielen Schlachten
mit Huascar um die Herrschaft des Imperiums und ernannte
sich zum Oberhaupt des Inkaimperiums. Während er
sich in Cajamarca ausruhte, wurde ihm von den Spaniern
unter der Führung von Francisco Pizarro aufgelauert
und er wurde einige Tage später hingerichtet.
Ankunft der Spanier und
der Kolonie
Von Panama aus führte Francisco Pizarro seine Eroberung
für Spanien in Peru. Die Spanier gründen San
Miguel von Piura am 17. November in Cajamarca und nahmen
den Inkakönig Atahualpa als Geisel, der für
seine Freiheit Zimmer voller Gold anbot. Der Spanier Diego
de Almagro der die Eroberung Pizarros von Peru aus finanzierte
entscheidete beim Anblick der Zimmer voller Reichtümer
die durch Atahualpa für seine Freiheit angeboten
wurden, den Inkakönig zu beseitigen und somit einen
Wiederaufbau des Inkaimperiums zu verhindern. Nachdem
Atahualpa und seine Inkatruppen ermordet waren, zogen
Sebastian de Benalcazar zusammen mit Almagro von Piura
aus um Quito zu erobern. Am 6. Dezember gründete
Benalcasar die Stadt San Francisco von Quito und am 25.
Juli Santiago de Guayaquil.
Unter der Führung des Vizekönigreiches von Peru
gründete man die Real Audiencia von Quito die danach
Teil des Vizekönigreiches von Santa Fe wurde. Die
Real Audiencia von Quito, bewohnt von Spaniern und Indios
übernahm die Kontrolle der Gebiete und Gemeinschaften
die dort lebten was das heutige Ecuador ist.
