Sie leben in den nördlichen und westlichen Wäldern
des Landes und leben von der Jagd mit dem Blasrohr und
er Aufzucht von Tieren wie Hühnern und Schweinen.
Die Chachi
Sie zählen um die 4.700 Einwohner. Sie leben grösstenteils
in der Provinz Esmeraldas. Ihre Sprache ist das Chapialachi.
Dieses Volk hat seine uralten Bräuche und Kenntnisse
über den Regenwald für die Holzgewinnung zum
überleben beibehalten. Die Kunsthandwerke und musikalischen
Instrumente die sie herstellen haben ihnen eine weitere
Form gegeben in der modernen Wirtschaft mitzuziehen.
Die Tsáchilas
Sie leben auf der Westseite der Andenausläufer der
Provinz Pichincha. Auch bekannt als „colorados“
wegen ihrer Bräuche das Haar und den Körper
mit „achiote“ (Samen eines Baumes) zu bemalen
und der Stadt in der sie wohnen den entsprechenden Namen
gaben, Santo Domingo de los Colorados. Dieses Volk hält
seine Traditionen bei obwohl es durch den Bau der Landstrasse
die das Hochland mit der Küste und somit ihrem Land
verbindet, sehr schnell durch kolonisierende Mestizen
ausgetauscht wurden.
Die Esperas
Sie sind eine Gemeinschaft ähnlich ihrer Nachbarn,
dem Volke der Chachis. Sie unterscheiden sich durch ihre
Sprache da sie bereits nicht mehr die Sprache der Chachis
sprechen. Die Esperas leben in der Provinz Esmeraldas
und charakterisieren sich durch ihre guten Fähigkeiten
als Kunsthandwerker und Fischer.
Die Afroecuadorianer
Diese ethnische Gruppe kam bereits in frühen Zeiten
aus Afrika und wurde als Sklaven auf den Kautschuk- und
Kakaoplantagen zum arbeiten gezwungen. Seitdem sind sie
im Land geblieben. Sie leben im Hochland und an der Küste,
hauptsächlich kann man sie im Tal del Chota, zwischen
den Provinzen Imbabura und Carchi finden. Ihre literarischen
und musikalischen Traditionen zeigen sich durch die „Bomba“
eine Art voller Freiheit und Energie zu singen und durch
das Spielen der „Marimbas“ und anderen Schlaginstrumenten
sowie durch ihre Tänze.
