Sie befinden sich im Amazonasgebiet sowie die meisten
von ihnen im Hochland haben die Erbschaften der Inkazeit
beibehalten. Sie haben gegen diese gekämpft und wurden
vom Inkaimperium erobert.
Die Quichuas des Hochlandes findet man in den Andentälern
und in den Paramos. Wegen der unterschiedlichen Höhen
tauschten sie über Jahrhunderte Nahrungsmittel. Ausserdem
haben einige Quichuagemeinschaften wie die Otavalenos
und die Cañaris die Textilindustrie entwickelt
und ihre Produkte sind auf der ganzen Welt sehr begehrt,
was ihnen bei der Entwicklung ihrer Gemeinschaften wesentlich
geholfen hat.
Quichuas des Amazonasgebietes
Sie haben ebenfalls die Quechua Sprache beibehalten und
befinden sich in verschiedenen Provinzen des Amazonasgebietes.
Napo, Orellana, Pastaza und Sucumbios. Sie versuchen ihre
jahrhunderte alte Lebensweise beizubehalten. Dennoch arbeiten
heute einige von ihnen in Erdölfirmen und haben ihre
Wirtschaft des Jagens und Anbauens für eine Marktwirtschaft
gelassen.
Die Shuar
Sie leben in den östlichen Hängen der Andenkordillere.
Man findet sie hauptsächlich in der Provinz Morona
Santiago und Zamora Chinchipe. Sie leben von der eingeführten
Viehzucht in der Dekaden der sechziger und siebziger,
bauen Yuca als hauptsächliches Produkt an und produzieren
Textilien guter Qualität. Ihre Gewohnheit ist es
Häuser zu bauen, welche sie für sechs oder sieben
Jahre bewohnen oder bis zum Tode des Familienoberhauptes,
danach ziehen sie um, um neue Gebiete zu suchen. Sie sind
Teil der Gruppe der Jibaros die es auch im Amazonasgebiet
von Peru gibt.
Die Achuar
Sie sind Teil der Jibara Gemeinschaft genau wie die Shuar.
Sie sind ein Volk das zwischen den Flüssen Pastaza
und Morona lebt. Sie charakterisieren sich für ihre
Fähigkeiten auf den Flüssen zu navegieren und
die Jagd mit dem Blasrohr. Schon seit langer Zeit tauschen
sie Produkte mit den Shuar aus, somit indirekterweise
mit den Anden und der Welt. Ihr traditionelles Getränk
ist die chicha aus Yuca oder chonta. Sie zählen etwa
2.500 die Achuar. Sie leben von der Jagd und dem Anbau
jedoch in geringerer Weise als die Shuar. Dies hat bewirkt
dass sich ihr Gebiet in besserem natürlichen Zustand
befindet als das der Shuar.
