Touristenattraktionen
Schutzgebiet Faunistischer Produktion
Cuyabeno
Nordöstlich von Sucumbios dehnt sich das Schutzgebiet
mit einer Fläche von 655.781 Hektar zwischen den
Becken der Flüsse San Miguel und Aguarico aus. Das
Schutzgebiet faunistischer Produktion Cuyabeno hat als
eins seiner Hauptziele die Konservation eines Teiles des
amazonischen Ökosystems, des komplexesten der Erde.
Dieses Schutzgebiet charakterisiert sich durch seine hohe
Biovielfalt und den Wechselwirkungen zwischen den Spezien.
Es beherbergt in einem tropischen Wald und unermesslichen
Lagunen wie Zancudococha verschiedene Vögel, einige
davon vom Aussterben bedroht. Ausserdem eine grosse Faunavielfalt
gibt es in diesem ökoligischen Schutzgebiet.
Biologisches Schutzgebiet Limoncocha
Es besteht lediglich aus der Lagune von Limoncocha und
den anliegenden Zonen sowie der schwarzen Lagune oder
Yanacocha. Diese Lagune hat eine enge Beziehung mit dem
Napofluss und seine Wasseroberfläche beträgt
etwa zwei einhalb quadratkilometer die eine in der Welt
unvorstellbar grosse Biovielfalt beherbergt.
Nationalpark Yasuni
Er wird durch eine endlose Anzahl kleiner Hügel die
in tausenden von Jahren durch die Flüsse geformt
wurden begrenzt und ist somit die Heimat für eine
beeindruckende Biovielfalt. Der Park hat wichtige Becken
der Flüsse Napo, Tiputini, Yasuni, Nashiño,
Cononaco und vielen Nebenflüssen des Curaray der
die Grenze des Parks im Süden darstellt.
Nationalpark Sumaco-Galeras
Dieser Park dehnt sich in den Provinzen Napo und Orellana
mit einer Gesamtfläche von 205.249 Hektar aus. Zwei
Hauptzentren bilden das Schutzgebiet: der Sumaco mit den
Gipfeln des Vulkanes Sumaco und die schwarzen Hügel
(cerros negros) und Pan de Azúcar; sowie der Napo
Galeras in dessen Gebiet es reichhaltige Flusseinzugsgebiete
und Quellen gibt. Für die Besucher gibt es einen
Pfad über sechs verschiedene Gipfel bis man zum Vulkan
Sumaco kommt.
Nationalpark Sangay
Von der Andenkordillere aus dehnt sich der Nationalpark
Sangay. Aufgeteilt in die Provinzen Tungurahua, Chimborazo
und Morona Santiago. Seine Höhe variert zwischen
800 und 5.400 m und ist ein bevorzugter Ort verschiedener
Tiere wie die danta de montaña, Brillenbären
und eine kleine Tigerart. Die wichtigsten Erhebungen dieses
Schutzgebietes sind der Sangay, der Altar und der Tungurahua.
Sie verfügen über grosse Bergwälder in
hohen und tieferen Lagen die sichtlich nicht zerstört
sind. Neueste Forschungen haben die ökologische Einzigartigkeit
dieser Zone bestätigt. Im Norden findet man eine
grosse Spezienvielfalt während man im Süden
dagegen eine hohe Anzahl endemischer Arten findet. Diese
Besonderheiten wertete im Jahre 1983 die UNESCO und deklarierte
dieses Gebiet als Natürliches Erbe der Menschheit.
Schutzgebiet Kapawi
Die Kapawi Lodge befindet sich in einer der entferntesten
Gebiete des ecuadorianischen Regenwaldes. Zuerst reist
man mit dem Flugzeug bis zu dem Dorf Scharamentsa und
danach mit einem Kanu bis Kapawi.
Sie wurde von den Indios Achuar nach ihrer traditionellen
Bauweise konstruiert. Für die Gäste gibt es
20 bequeme Doppelzimmer mit Privatbad, warmem Wasser das
durch Sonnenenergie erhitzt wird. Auf der Terasse kann
man sich sehr gut entspannen und die täglichen Besucher
beobachten: Enten, Kolibris, Reiher, Papageie etc.
Ein grosser Vorteil von Kapawi ist dass es keine festen
vorgegebenen Reiseprogramme gibt, sondern dass sich die
Ausflüge mit einer Höchstzahl von 10 Personen
nach den Interessen seiner Gäste richten. Ein Naturführer
wird Ihnen viel über die Geheimnisse des tropischen
Regenwaldes erzählen. Ausserdem werden Sie ein Achuardorf
besuchen wo Sie mehr über das aussergewöhnliche
Leben dieses Indiodorfes erfahren.
